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Los Angeles Rams

Los Angeles Rams
Gegründet: 1936
Stadion: Los Angeles Memorial Coliseum
Teamfarben: Millenium Blau, Century Gold, Weiß
Besitzer: Stan Kroenke
Head Coach: Sean McVay
Super Bowl Titel: 1999
Homepage: http://www.therams.com/
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West
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Die Franchise der Los Angeles Rams hat bereits eine „bewegte“ Geschichte hinter sich. Gegründet wurde das Team einst in Cleveland, wo 1936 der Spielbetrieb auch schon damals als Cleveland Rams aufgenommen wurde. Der Name geht zurück auf den Spitznamen der Fordham University aus New York City. „Rams“ wurde ausgewählt, um die vielen hart trainierenden Footballspieler, die von dieser Universität kamen, zu ehren.

Nachdem das erste Jahr noch in der neugegründeten American Football League gespielt wurde, wechselte das Team darauf in die NFL. Der Erfolg hielt erst im Jahr 1945 Einzug bei den Rams. Angeführt von Rookie-QB und MVP Bob Waterfield, der passte, rannte und auch kickte, gewannen die Rams ihre erste Meisterschaft durch einen 15:14 Heimsieg über die Washington Redskins.

Nach dem Gewinn der NFL Championship und der Gründung der Cleveland Browns in der All-American Football Conference zog das Team - wohl aus persönlichen Gründen von Besitzer Dan Reeves - im Folgejahr an die Westküste nach Los Angeles. Dort spielte man zunächst im 103.000 Zuschauer fassenden Los Angeles Memorial Coliseum.

Zwischen 1949 und 1955 hatten die Rams die beste Offense im professionellen Footballsport und fanden sich viermal im NFL Championship Game wieder, von denen sie eins gewannen.

In den 50er und 60er Jahren bekamen die Rams dann zunehmend mehr Konkurrenz anderer professioneller Sportteams in Los Angeles. Die LA Dodgers kamen aus Brooklyn, die LA Lakers aus Minneapolis, die LA Angels wurden gegründet und auch mit den LA Chargers fand noch ein anderes Footballteam kurzzeitig den Weg in die Metropole an der Westküste. Die Rams blieben aber so populär in Los Angeles, dass die Chargers bereits ein Jahr später nach San Diego flüchteten. Auch wenn es sportlich nicht mehr so erfolgreich lief - zwischen 1957 und 1964 lag die Bilanz bei 24-35-1 - gelang es den Rammböcken die riesige Schüssel weitestgehend zu füllen. Das ist besonders bemerkenswert, da der Zuschauerschnitt in der NFL zu dieser Zeit zwischen 30.000 und 40.000 lag.

Eine großartige Defensive Line, die „Fearsome Foursome“ genannt wurde, brachte den Rams wieder Erfolge, auch wenn der ganz große Knall ausblieb. Das änderte sich auch in den Jahren 1973 bis 1978 nicht, in denen die Rams durchgehend die NFC West beherrschten, vor einem Super Bowl Einzug aber immer frühzeitig scheiterten. Das änderte sich mit der 79er Saison in der es Los Angeles dann doch noch gelingen sollte den Super Bowl zu erreichen. Als schwächster Divisionsieger in die Playoffs gestartet, schockten die Rams die hochfavorisierten Cowboys mit 21:19 in den Divisionals. Nach einem 9:0 gegen die Buccaneers fand man sich endlich im Saisonfinale wieder. Trotz eines „Heimspiels“ - das Spiel wurde im Rose Bowl in Pasadena ausgetragen - und einer Führung nach dem dritten Viertel, ging im letzte Abschnitt die Luft aus und der amtierende Champion aus Pittsburgh besiegte die Rams mit 31:19.

Auch wenn bis zum Jahr 1989 noch sieben Mal die Playoffs gefeiert wurden, war die Dominanz in der Division vorüber. Immerhin RB Eric Dickerson konnte sich einen Namen machen und ist noch heute in den Geschichtsbüchern vertreten. Seine 2.105 Rushyards im Jahr 1984 konnten noch von keinem Runningback in einer Saison übertroffen werden.

Alles andere als ideal waren die außersportlichen Ereignisse in den 80er Jahren. Aufgrund der Blackout-Rule der NFL - Spiele durften nicht im lokalen TV gezeigt werden, wenn das Stadion 72 Stunden vorm Kickoff noch nicht ausverkauft war - zogen die Los Angeles Rams 1980 in das kleinere Anaheim Stadium, in dem sie zunächst keine Schwierigkeiten hatten genügend Tickets zu verkaufen. 1982, zu Zeiten eines kurzen Rebuilds des Rams Teams und einer ganz schwachen Saison, kamen dann die Oakland Raiders nach Los Angeles, was nach deren Gewinn des Super Bowls im Jahr 1983 zu einer Teilung der Rams Fans führte, die sich vermehrt dem Rivalen anschlossen. Außerdem hatten plötzlich auch die Teams anderer Sportarten Erfolg: die Lakers gewannen ab 1980 sieben Titel, die Dodgers 1981 und 1988 die World Series und auch die Los Angeles Kings bekamen mit der Verpflichtung von Wayne Gretzky mehr Aufmerksamkeit. Das alles ging stark auf das Konto der Rams Popularität in der Stadt der Engel.

Als sich Anfang der 90er dann auch der sportliche Erfolg der Rams nicht mehr einstellte, wurde die Fanbase noch kleiner. Das führte dazu, dass die Franchise auch in Anaheim vermehrt der Blackout-Rule zum Opfer fiel. Unzufrieden mit den sportlichen Leistungen, der Stadionsituation im abseits vom Zentrum gelegenen Orange County und den geringen Zuschauerzahlen überwarfen sich Teamverantwortliche, Fans und lokale Politiker. Die Besitzerin Georgia Frontiere gab schlussendlich auf und brachte das Team 1995 nach St. Louis, Missouri.

Nach einigen Jahren Eingewöhnungszeit standen die Jahre 1999 bis 2004 unter dem Zeichen des „The Greatest Show on Turf.“ Der aus der NFL Europe kommende, einst ungedraftete QB Kurt Warner bekam den Starting Job nach einer Verletzung von QB Trent Green und schockte dann die Footballwelt. Zusammen mit RB Marshall Faulk und WR Isaac Bruce führte er die Rams direkt mit der wohl beeindruckensten Offensive der Geschichte zum Titel. Die Rams beendeten die Saison 1999 mit 526 Punkten, Warner warf 41 Touchdowns und auch in den Playoffs war die Offense nicht aufzuhalten. Im Super Bowl XXXIV wurden die Titans 23:16 geschlagen und endlich durfte die Vince Lombardi Trophy in die Höhe gestreckt werden.

Zwei Jahre später fand man sich ebenfalls im Super Bowl wieder, wurde aber von den New England Patriots dank eines Last-Minute Field Goals von K Adam Vinatieri mit 20:17 besiegt, obwohl die Rams 160 Yards mehr auf den Turf brachten als die Patriots.

Seit 2005 wartet die Franchise auf die Rückkehr des Erfolgs. Die Negativserie gipfelte 2009 mit einer katastrophalen Bilanz von 1-15. Im selben Jahr wurde die Franchise zum Verkauf freigegeben. Geschäftsmann und damaliger Besitzer der Denver Nuggets, Colorado Avalanche und Colorado Rapids, Stan Kroeke, erwarb die St. Louis Rams. Der Edward Jones Dome in St. Louis war mittlerweile in die Jahre gekommen und galt als schlechtestes Stadion der NFL. Die Stadt stellte zunächst keinen Neubau in Aussicht und Kroenke hatte wohl ohnehin schon seinen Fokus auf einen anderen Markt gesetzt. Los Angeles, wo es seit 1994 kein professionelles Football Team mehr gab. Kroenke erwarb Land in Inglewood auf dem er einen 80.000 zuschauerfassenden Footballtempel errichten lassen wollte und das nun auch tut. Denn nach einigem Hin und Her stimmten die Teambesitzer der Liga im Januar 2016 einem Umzug zu. Der Wert der Franchise stieg danach um mehr als das Doppelte an.

Bis das Inglewood Stadium im Jahr 2019 fertig ist, spielen die Rams wieder im altehrwürdigen Los Angeles Memorial Coliseum. Später werden sie dann auch die Chargers in ihrem neuen Palast mit aufnehmen, die im Januar 2017 den Rams zurück nach LA folgten.

Jetzt fehlt nur noch der Erfolg der Rams, der allerdings aktuell noch weit entfernt scheint. Bleibt zu hoffen, dass das launische und verwöhnte Publikum in Hollywood und Umgebung nicht vorzeitig das Interesse am Football verliert.

Ticker

  • 28.06.19 11:31 UhrStarttermine der Trainingscamps
    Die NFL hat die Daten zum Start des diesjährigen Offseason Trainingcamps für alle Teams bekannt gegeben.
  • 21.06.19 09:09 UhrReview bei Pass-Interference offiziell
    Die NFL hat die neue Regel zum Review der Pass Interference beschlossen. Diese gilt für Defense PI und Offense PI gleichermaßen. Hier die Grundsätze in aller Kürze: - Der Video-Referee wir nach der 2-Minute-Warning das Spiel nur unterbrechen wenn eine mögliche Pass Interference vorliegen könnte. - Pass Interferences werden unter strikteren Kriterien als andere Überprüfungen kontrolliert - Die Entscheidung auf dem Feld wird nur dann geändert, wenn es "klare und eindeutige Beweise" dafür gibt.
  • 09.04.19 22:33 UhrPreseason Games bekannt
    Die NFL hat den Spielplan für die Preseason 2019 veröffentlicht. Nach dem Hall of Fame Game am 01.08. geht es für die Teams an den vier Augustwochenenden zu den offiziellen Vorbereitungsspielen der Saison.
  • 28.03.19 15:48 UhrChina statt Deutschland?
    Im Zuge einer möglichen Erweiterung der International Series scheint Deutschland weiterhin schlechte Karten zu haben, obwohl es hier die meisten Fans in Europa gibt. Stattdessen scheint China im kommenden Jahr auf dem Plan der NFL zu stehen. Demnach könnten die San Francisco 49ers ein Heimspiel in Beijing oder Shanghai austragen. Als möglicher Gegner würden z.B. die Los Angeles Rams als weiteres Westküstenteam infrage kommen. Um die 15 Stunden Zeitunterschied besser zu verkraften, könnte das Spiel ggf. schon vor dem Football Sunday in Woche 1 stattfinden. Bisher aber noch nichts Spruchreif; wir hoffen weiter.#SanFrancisco49ers#LosAngelesRams
  • 28.03.19 14:51 UhrOPI/DPI Regeländerung beschlossen
    Die NFL hat ein Einsehen und nach einer 31-1 Abstimmung beschlossen, dass zunächst nur für die kommende Saison Offensive und Defensive Pass Interference Strafen in den ersten 28 Minuten einer jeden Halbzeit von den Coaches gechallenged werden können, auch wenn zuvor keine Flagge von den Refs geworfen wurde. Innerhalb der letzten zwei Minuten gibt es eine automatische Booth-Review.#CincinnatiBengals#LosAngelesRams#NewOrleansSaints
  • 22.03.19 07:45 UhrPreseason Game auf Hawaii
    Die Los Angeles Rams verlegen ihr Preseason Spiel am 18. August gegen die Dallas Cowboys auf die Insel Hawaii.#LosAngelesRams#DallasCowboys
  • 08.03.19 22:38 UhrWeddle zu den Rams
    Eric Weddle wird bei den Los Angeles Rams einen neuen zwei Jahresvertrag mit bis zu $12.5 Mio. unterschreiben. Weddle wurde zu Beginn der Woche bei den Baltimore Ravens entlassen.#LosAngelesRams#BaltimoreRavens
  • 05.03.19 23:06 UhrReleases I
    Auch diese Woche wurden erneut einige Entscheidungen gegen Spieler getroffen - teilweise doch sehr überraschend. S Landon Collins (Giants) muss New York verlassen. Ebenso wird ILB Mark Barron nicht mehr für die Rams spielen. Bei den Patriots endet mit DE Trey Flowers, OT Trent Brown und K Stephen Gostkowski für gleich drei Spieler die Zeit in NE.#NewEnglandPatriots#NewYorkGiants#LosAngelesRams
  • 04.02.19 21:46 UhrTaylor neuer Bengals HC
    Zac Taylor, 35-jähriger QB-Coach der Rams, wird ab der kommenden Saison den Job des Head Coaches bei den Cincinnati Bengals antreten und damit Marvin Lewis beerben.#LosAngelesRams#CincinnatiBengals
  • 04.02.19 21:42 UhrMahomes zum MVP gewählt
    Die NFL hat Chiefs QB-Phänomen Patrick Mahomes mit 24 Jahren nach einer herausragenden Saison verdientermaßen zum MVP gekürt. Er ist damit der jüngste Spieler seit dem legendären Dan Marino, dem diese Ehre zuteil wird. Auch den Titel des Offensive Player of the Year holte sich Mahomes, während Rams DT Aaron Donald zum zweiten Mal in Folge zum besten Verteidiger gewählt wurde. Alle weiteren Awards findet ihr unter dem Link.Mehr erfahren#LosAngelesRams#KansasCityChiefs