Fantasy Football - Draft und die Freude am Spiel!

08.07.2018, 06:40 Uhr T.H. Klassenraum

Nach unserer Einführung wollen wir nun auch in unserer Fantasy Football Erklärung einmal etwas tiefer ins Detail gehen und gerade die Punkte „Draft“ und „generelle Motivation“ ansprechen.

Warum sollte man überhaupt Fantasy Football spielen?

Es ist spannend, macht Spaß und man wird Football plötzlich mit ganz anderen Augen sehen als vorher.

Jeden Spieltag zählt plötzlich nicht mehr nur das Match des Lieblingsteams, auch Spiele denen man sonst keine Beachtung geschenkt hätte werden interessant. Wie ist das Wetter in Green Bay? Wird die Suspension meines Star-RB aufgehoben? Wird mein Receiver gegen diese schwache Secondary ein paar extra Bälle fangen?

Man steigt viel mehr in die NFL ein und schon vor dem Spieltag gibt es viele Entscheidungen zu treffen und Statistiken zu wälzen, was interessanter ist als es jetzt vielleicht klingt. Wenn man dann in letzter Sekunde mit einem Punkt Vorsprung gewinnt, weil der Receiver, den man aus einem Bauchgefühl heraus ins Line Up genommen hat, einen Touchdown fängt, war der Spieltag ein guter.

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Der Draft als Basis des Erfolgs

Was viele Spieler als den spaßigsten Teil der Fanatsy Football Erfahrung sehen, ist der Draft. Wer möchte sich nicht mal wie ein echter General Manager fühlen und sich nur die besten der besten ins Team holen? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Die anderen Manager haben nämlich bestimmt auch ein Auge auf Antonio Brown oder Aaron Rodgers geworfen.

Wichtig ist die Vorbereitung. Es gibt massig Seiten im Internet auf denen Rankings erstellt werden. Hier findet man auch News zu den Spielern und Tipps, wann man wen draften sollte. Die Seiten von NFL, ESPN, CBS und Foxsports bieten einen guten Ausgangspunkt. Lest euch dort Wissen an und erstellt in eurer Liga die Pre-Draft Rankings. Die sind am Draft-Tag Gold wert.

Ein paar Tipps zum Draft und darüber hinaus:

  1. Draftet nie einen Kicker vor der letzten Runde! Die Unterschiede in der Produktion von Kickern sind zu gering und es gibt fast immer gleichwertigen Ersatz als Free Agent.
  2. Draftet nicht mit eurem Fan Herzen. Ja, Jared Goff, Todd Gurley und die Rams „D“ klingt als Los Angeles Fan verlockend. ABER: Was ist, wenn die an einem Tag gegen die Vikings untergehen? Oder gar eine ganze Seuchensaison haben, aus was für Gründen auch immer? Zu viele Spieler aus einem Team sind gefährlich. Vermeidet das!
  3. Seid sicher, dass ein Spieler nicht verletzt oder gesperrt ist, bevor ihr ihn draftet! Sofern ihr Einfluss darauf habt, draftet so spät wie möglich. Also am besten kurz vorm Saisonstart.
  4. Legt euch eine Strategie zurecht und haltet euch möglichst daran. Bleibt aber flexibel! Wenn eure Strategie zum Beispiel lautet keinen QB vor Runde 4 zu draften (dafür gibt es durchaus gute Gründe, würde hier aber zu weit führen), euch aber gegen Ende von Runde 3 ein Aaron Rodgers zur Verfügung steht: SCHLAGT ZU! Beim Fantasy Draft, wie auch im NFL Draft, geht es immer um den Wert des Picks. Und Rodgers in der dritten ist ein äußerst guter Wert.
  5. Achtet auf die BYE Weeks. Wenn euer Backup-QB am selben Spieltag spielfrei hat wie euer Starting-QB, werdet ihr diese Woche wohl verlieren. Sowas kann euch die Teilnahme an den Playoffs kosten.
  6. Bleibt aktiv bei den Free Agents! In der NFL kann so viel passieren, ihr könnt nie wissen ob der nächste Punktelieferant nicht noch unter den Free Agents schlummert.
  7. Gebt kein Geld für Fantasy Football aus! Es gibt so viele gute Seiten zum Spielen und für Informationen, die kostenlos sind. Geld ausgeben ist nicht nötig. Auch wenn ihr mit Gewinnen geködert werdet: als Anfänger sind eure Chancen sehr schlecht.

Immer am Ball bleiben

Am Schluss noch eine Bitte: Wenn ihr euch entscheidet zu spielen und in einer Liga mitmacht, zieht es auch durch. Selbst, wenn es nicht so gut läuft. Es ist für die anderen Manager unglaublich frustrierend, wenn andere Auto-Wins erzielen, nur weil die Manager der gegnerischen Teams ihre Aufstellung nicht updaten.

Falls ihr nun Lust bekommen habt, selber zu spielen, macht euch einen Account bei NFL.com oder ESPN.com und erstellt eure eigene Liga. Wir können es nur jedem empfehlen, warnen aber gleichzeitig vor der Suchtgefahr ;-)