Top Free Agent Landing Spots

24.02.2019, 10:24 Uhr J.B. Free Agency

Die Offseason ist in jedem Jahr auch die Zeit des Rätselraten. Nicht, dass man dabei so erfolgreich wäre, aber Spaß macht der jährliche Blick in die Glaskugel schon.

Die bekannteste Form sind sicher die allseitsbeliebten Mockdrafts. Doch bevor auch wir zu diesem kommen, haben wir noch eine kleine Spielerei zur kommenden Free Agency Phase für euch. Und zwar welcher der Top Free Agents wohl bei welchem Team landet.

Um die geringen Chancen in dieser undurchschaubaren Liga zu erhöhen, haben wir für jeden Spieler drei für uns passende Teams ausgeguckt.

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DE Trey Flowers

Die Patriots sind die Patriots; und die Patriots sind eben nicht unbedingt ein Team, dass einem Spieler $17 Mio. im Jahr zahlt, um ihn zu halten. Nicht, dass Flowers das nicht wert wäre, aber in der aktuellen Cap Space Situation würde der Franchise Tag nicht wirklich nach Foxborough passen, obwohl man in Sachen Pressure auch jede Hilfe gebrauchen kann. Aber New England liebt eben auch Compensatory Picks und hat davon dieses Jahr schon wieder vier. Aufgrund erwartbarer Tags für andere Spieler könnte Flowers so zum bestverfügbaren Free Agent werden. Und wer schnappt ihn sich?

Detroit Lions

Da hätten wir zum Beispiel Ex-Patriots Defensive Coordinator, Matt Patricia. Dieser steht seit einem Jahr in Diensten der Detroit Lions und hätte seinen Ex-Schützling sicher gerne in seinen Reihen. Erst Recht weil die Mannen aus der Motor City in Sachen Passrush in den vergangenen Jahren wenig auf die Kette bekommen haben und man Ezekiel Ansah nach einem enttäuschenden und verletzungsgeplagten Jahr unter dem Franchise Tag ziehen lassen wird. Flowers, der gleichzeitig ein Top-Rundefender ist, wird sicherlich oberste Priorität für die Lions in dieser Offseason haben und er wäre ein riesen Upgrade für die „D“ und HC Patricia.

Miami Dolphins

Dann hätten wir da auch noch Ex-Patriots Defensive Signal Caller, Brian Flores. Dieser steht erst seit ein paar Wochen in Miami als Head Coach unter Vertrag und hätte seinen Ex-Schützling wiederum sicher auch gerne in seinem Roster. Denn für die gilt dasselbe wie für die Konkurrenz aus Illinois, wobei sich die Dolphins im Rebuilding Prozess befinden und sich besonders bei den Defensive Ends neu aufstellen müssen und werden. Robert Quinn wird relativ sicher gehen, Andre Branch wohl auch, wodurch man fast $20 Mio. an Cap Space spart. Bei Cameron Wake weiß man es noch nicht, dafür kennt man aber sein Alter mit 37. Charles Harris ist nach zwei Jahren zu urteilen ein Bust. Also am besten alles neu. Der Draft bietet sich dafür an… und ein Flowers zwischen den Rookies als erfahrener, aber auch erst 25-jähriger Star würde sich sicher gut in Flores Defense machen.

Oakland Raiders

Kommen wir zum Abschluss zu keinem ehemaligen Patriots Angestellten, dafür aber zu keinem Geringeren als 100-Millionen-Dollar Coach Jon Gruden, der in Oakland im ersten Jahr hauptberuflich eher Abrissbirne war. Es gibt wohl kein Team in der NFL, das mehr Hilfe im Bereich Passrush braucht, wie die Raiders. 13 Sacks waren es in der vergangenen Saison, nicht vom besten Passrusher, sondern vom ganzen Team. Elf Einzelspieler hatten mehr Sacks als The Silver & Black! Der Draft wird nicht reichen, um das zu fixen. Gruden braucht einen Three-Down DE, der sowohl im Edge Rush, wie auch gegen den Run glänzen kann. Et voila… Trey Flowers.

WR Golden Tate

Das war dann wohl doch eher ein Missverständnis zwischen den Eagles und Receiver Golden Tate. Philadelphia holte den in Detroit so erfolgreichen Receiver für einen Drittrunden Pick Ende Oktober, doch von den Leistungen bei den Lions war in Philly nichts mehr zu sehen, sodass wohl keine Chance auf eine Weiterverpflichtung besteht.

Washington Redskins

Die Chancen stehen gar nicht so schlecht, dass Tate an der Ostküste unweit seiner jetzigen Heimat bleibt. Denn in der NFC East gibt es in den Washington Redskins ein Team, dass in Sachen Playmakern alles andere als gut aufgestellt ist. Dazu wird auch Slot Receiver Jamison Crowder zum Free Agent, sodass ein weiterer Passempfänger das Weite sucht. Tate könnte diesen im Slot ersetzen und mit seiner Fähigkeit Yards after Catch zu erzielen ein verlässliches und viel gebrauchtes Ziel für einen neuen Quarterback darstellen, wer auch immer das dann ist. Besitzer Dan Snyder ist darüberhinaus bekannt, gutes Geld für passende und talentierte Spieler auszugeben. Auch, wenn er davon nicht zu viel im Überfluss hat.

Tennessee Titans

Wir wechseln die Division und schauen nach Nashville in die AFC South. Bei den dortigen Titans ist Corey Davis der Mann der Zukunft, aber daneben fehlt ein erfahrener, verlässlicher und konstanter Receiver für einen schwächelnden Marcus Mariota. Vieles ist auf dem Free Agent Markt nicht verfügbar, aber mit seinem Resumee über die letzten Jahre in Detroit sollte Tate die bestmögliche Lösung für Tennessee sein. Er könnte für Mariota eine einfache Pitch-and-Catch Option darstellen, die dem Quarterback auch mehr Sicherheit geben sollte. Dazu kommt der Super Bowl Champion mit den Seahhawks aus Nashville und könnte Gefallen daran finden in seine Heimatstadt zurückzukehren.

Indianapolis Colts

Wir bleiben in der AFC South, gehen aber weiter in den Norden. Die defensiven Themen bei den Colts hatten wir ja nun schon genügend erörtert, doch auch auf der offensiven Seite gibt es eine Position die sich definitiv als Need bezeichnen lässt. T.Y. Hilton ist ein Top-Mann und die klare Nr. 1 aber eine richtige Nr. 2 fehlt irgendwie. Die Alternativen haben das letztes Jahr zwar noch ganz gut gemacht, aber eine richtige Lösung schien da nicht bei zu sein. Viele Mock Drafts sehen einen Receiver in Runde 1 zu den Colts wandern, aber mit Rookies auf der Position ist das ja selten direkt ein großes Upgrade. Warum also nicht einen erfahrenen Lions-Receiver holen. Damit hat man ja schon bei Eric Ebron gute Erfahrungen gemacht. Tate passt für uns zu Luck und wir glauben, dass sich der 30-jährige auch als Nr. 2 ohne Probleme unterordnen würde.

MLB Kwon Alexander

Hinter Tampa Bays Tackle-Maschine liegt eine schwere Spielzeit, in der er sich im Oktober das Kreuzband riss und nun versucht für die kommenden Saison rechtzeitig fit zu werden. Da kommt es denkbar ungelegen, dass sein Vertrag in wenigen Tagen ausläuft und die Zukunft nun ungewiss ist. Denn den Franchise Tag wird es von den Bucs nicht geben.

Tampa Bay Buccaneers

Trotzdessen sind die Mannen aus Florida unser Favorit auf das nächste Arbeitspapier des Middle Linebacker. Tampa wird Alexander zwar die Free Agency testen lassen, aber wohl bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen, um ihn zu halten. Und das aus gutem Grund. Die Defense ist so schon ein Schweizer Käse an Qualität und würde noch einen weiteren Krater in zentraler Position erhalten. GM Jason Licht spricht über Alexander vom „Herzschlag der Defense“ und das ist kaum zu hoch gegriffen. Neben den sportlichen Leistungen tritt er auch als Leader im Locker Room auf und möchte selbst ebenso in Tampa Bay bleiben. Da wird doch was zu machen sein, oder?

Denver Broncos

Einfach wird das für die Buccaneers jedoch nicht, denn es wird eine Reihe von Interessenten geben. Darunter z.B. wohl die Broncos, die auf der Position des Linebackers einen Starter mit Schnelligkeit und Athletik vermissen. Brandon Marshall wird die Franchise definitiv verlassen, sodass noch Veteran Tod Davis und Sophomore Josey Jewell verbleiben. Luxus sieht anders aus, zumal beide nicht wirklich zum Anforderungsprofil des neuen HC Vic Fangio passen. Alexander aber schon, sodass der defensivorientierte Coach diesen Namen sicher ganz oben auf die Wunschliste für GM John Elway geschrieben hat. Einzig die gesundheitlichen Fragezeichen könnten dem im Wege stehen.

Pittsburgh Steelers

Nach solch einer enttäuschenden Saison für hochgewettete Steelers können die Gründe nicht nur in der herrschenden Unruhe im Team liegen. Gerade in der Defense brauchen die Stahlmänner einiges an Unterstützung, um die eigenen Ziele erreichen zu können. Besonders das Linebacker Spiel ist seit dem Verlust von Ryan Shazier nicht auf NFL Level. Pittsburgh braucht hier einen Mann, der theoretisch das komplette, benötigte Skillset mitbringt. Alexander ist erst 24 und kann das, sofern er denn fit ist, was er leider bisher nur eine volle Saison der Fall war. Dennoch brauchen die Steelers Qualität und Leadership, sodass das LSU-Produkt ein lohnendes Ziel darstellt. Nur die Probleme mit dem Cap Space müssten hier vom Front Office gelöst werden.

S Landon Collins

Glaubt man den Gerüchten aus New York, dann stehen die Zeichen zwischen den Giants und ihrem Top-Safety auf Abschied. Angeblich soll sich Collins bereits von seinen Teammates verabschiedet und seinen Spind geräumt haben. Zweiteres ist zwar vor der Offseason kein ausreichender Beweis für das Ende der Beziehung Giants-Collins, aber da der 25-jährige das selbst noch auf Twitter anheizte, glauben wir den Vorzeichen mal und lassen die G-Men in den folgenden Optionen außen vor.

Indianapolis Colts

Ja, die Colts sind nach einer überraschend starken Saison zurück und dank viel Geld in der Free Agency in aller Munde. Nachdem wir sie bei zwei potentiellen Passrushern aufgrund des Tags im Hintertreffen sehen, sollte sie bei Collins die größten Chancen haben, sofern dieser in Zukunft sowohl um einen Titel spielen, als auch fürstlich belohnt werden will. Beides kann GM Chris Ballard ihm wohl bieten und er hätte dazu noch eine richtig talentierte, junge Luxusunit auf Safety, würde Collins schließlich mit Malik Hooker gepaart werden. CB ist zwar für uns das größere Need, mit Kenny Moore und einem sinnvoller Weise zu haltenden Pierre Desir sähe die Secondary aber schon sehr gut aus.

New Orleans Saints

Noch größere Chancen auf sportlichen Erfolg hätte der Strong Safety wohl in Lousiana. Dort spielen bekanntlich die Saints, die jedoch den Makel von deutlich weniger Geld haben. Das Front Office müsste schon etwas tricksen, um Collins den Vertrag zu bieten, den er voraussichtlich erwartet. Das könnte aber dadurch kompensiert werden, dass The Big Easy die Geburtsstadt von Collins ist. Auch sportlich würde die Verpflichtung absolut Sinn machen, ist der ehemalige Crimson Tide ein klares Upgrade zu Kurt Coleman und würde neben den jungen und talentierten Marshon Lattimore und Marcus Williams sicher ein nettes Bild abgeben und die Saints einen Schritt weiter Richtung NFC Titel führen.

Cincinnati Bengals

PFF bringt Collins dagegen bei den Bengals ins Gespräch, allerdings nicht zwingend als Safety, sondern möglicherweise als Linebacker. Bei den seit Jahren andauernden Problemen Cincinnatis besonders in der Coverage, ein interessantes Gedankenspiel. Dieses haben die Bengals durch die Verpflichtung von Collins DB-Coach aus New York, Lou Anarumo, als neuen DC ggf. noch bekräftigt. Auch wenn wir Collins am stärksten sehen, wenn er als Safety mehr Freiraum nach vorne hat, würden die Bengals ihn sicher auch als reinen Safety nehmen.

OT Daryl Williams

Mit JaWuan James hatten wir bereits einen Offensive Tackle hier vorgestellt, nun schauen wir auf den zweiten, wohl noch besseren, der in letzter Zeit aber extrem vom Verletzungspech verfolgt war und dem deshalb wohl auch einiges an Geld durch die Lappen geht. Nach nur einem Spiel hieß es Saisonaus für den von PFF im Vorjahr bestgerankten Right Tackle der Liga. Interessenten für Tackles gibt es unzählige, mehr als drei stellen wir hier für Daryl Williams aber nicht vor.

New York Giants

Endlich ist sie vorbei, die Zeit von Ereck Flowers als Offensive Tackle bei den Giants. Gelöst ist das Rätsel auf RT aber dadurch auch nicht, denn weder Chad Wheeler, noch Brian Mihalik werden eine langfristige und zufriedenstellende Lösung darstellen. Warum also sich nicht bei einem erfahrenen aber immer noch jungen Free Agent bedienen, der gegenüber von Nate Solder gleich eine ganze Ecke mehr Stabilität in die Line bringt. Wer auch immer dann dahinter steht und sich beschützen lässt, würde sich über Daryl Williams sicher freuen. Zumindest über den fitten aus 2017.

Minnesota Vikings

Was nützen $90 Mio. für einen Signal Caller, wenn dieser keinen Schutz erfährt? Das mussten die Vikings letztes Jahr am eigenen Leib erfahren und haben wohl auch deshalb eine absolut enttäuschende Saison ohne Postseason hinter sich. Entsprechend wird man sich in der Offseason nach qualitativer Unterstützung für die O-Line umschauen und dabei sicher auch bei Williams hängen bleiben. Gute Erfahrungen mit Linemen, die von Knieverletzungen zurückkehren, hat man in letzter Zeit zwar nicht gemacht, aber bei der aktuellen Situation muss man wohl etwas Risiko eingehen, wenn das Super Bowl Fenster nicht geschlossen bleiben soll.

Carolina Panthers

Die Panthers wissen als aktueller Arbeitgeber nur zu gut zu welchen Leistungen der 26-jährige im besten Zustand als Right Tackle imstande ist. Die Verletzung hat ihnen - so hart das auch klingt - soweit den Gefallen getan, als dass eine Weiterverpflichtung nun weniger kostspielig werden dürfte. Williams füht sich selbts woh in Charlotte, der Franchise Tag ist nun aber definitv zu kostspielig, denn nach zwei Knieverletzungen gibt es natürlich berechtigte Zweifel ob seiner Leistungsfähigkeit. Wir könnten uns entsprechend vorstellen, dass man Williams erstmal in die Free Agency entlääst und sich gleichzeitig nach Alternativen umsieht, bei denen man der Meinung ist, weniger Risiko gehen zu müssen.

DE Brandon Graham

Bei diesem ganz verdienten Spieler der Eagles spricht für die kommende Spielzeit vieles für einen Tapetenwechsel, denn nach neun Jahren in Phlly könnte nach einer schon im Vorfeld ausbleibenden Vetragsverlängerung Schluss für Brandon Graham sein. Dieser könnte auf dem Markt dafür von den vielen voraussichtlich getaggten Positionskollegen mit fast 31 Jahren finanziell nochmal profitieren. Nur wo?

Carolina Panthers

Eines der großen Mankos der Panthers im vergangenen Jahr war die Unfähigkeit einen Passrush zu generieren. Mal abgesehen vom Alter eines Julius Peppers, wird dieser die Franchise auch verlassen müssen, sodass eine Lücke klafft, die ausgefüllt werden muss; und das auch mit Qualität, schließlich ist das Team in der Theorie nicht allzu weit von einem Playoff-Run entfernt. Einen Graham, der bereits seine Leistungen bewiesen hat, könnten wir uns dabei mit seiner Gap-Kontrolle und dem konstanten Druck gut im hellblauen Jersey der Panthers als DE vorstellen.

Seattle Seahawks

Kansas City’s Dee Ford hatten wir bereits mit den Seahawks in Verbindung gebracht, sofern er und Seattle’s Frank Clark beide nicht getaggt werden. Absolut unwahrscheinlich…, bei Graham aber nicht und das auch unabhängig von Clark. Denn die Hawks können auf der Gegenseite ihres D-Line Stars durchaus noch einen weiteren Passrusher gebrauchen, der der Defense darüberhinaus auch noch einiges an Erfahrung mitbringt. Sicherlich eine ideale und auch bezahlbare Situation einen Sack-Jäger auf der einen und einen durchgehend auf Hochtouren laufenden Kompressor auf der anderen Seite zu haben.

Los Angeles Rams

Ndamukung Suh wird die Franchise aus Los Angeles wohl verlassen, sodass eine Lücke geschlossen werden muss. Nun ist Suh zwar eher der klassische Defensive Tackle und Grahahm eher ein End, im 3-4 Scheme von Wade Phillips sollte für den erfahrenen 30-jährigen aber ein schöner Platz an der Seite von Aaron Donald sein, denn der Edge Rush ist das große Problem seiner mit großen Namen gespickten Defense. Graham ist zwar nicht für hohe Sackzahlen bekannt, dafür aber für einen konstant hohen Druck auf den gegnerischen Quarterback, was ggf. sogar wichtiger als die reinen Sacks ist. Für ihn selbst wäre LA sicher auch ein netter Wohnsitz mit sportlich guten Perspektiven.

OLB Dee Ford

Der Edge Defender aus Alabama wusste in seiner Karriere bisher nicht die Leistungen abzurufen, die man sich in Kansas City von ihm erwartet hatte. Nachdem es 2016 wie ein Durchbruch aussah, folgte im darauffolgenden Jahr ein Rückschlag, was auch auf Verletzungen zurückzuführen war. Im fitten Zustand zeigte er in der zurückliegenden Saison aber was in ihm steckt, sodass für uns die Sache hier klar ist: Tag him!

Kansas City Chiefs

Entsprechend sollten wir den 27-jährigen, erstmaligen Pro Bowler auch kommende Saison im Jersey der Chiefs auflaufen sehen. Alles andere macht eigentlich kein Sinn, denn die vergangene Spielzeit war wirklich die erste überragende als Passrusher in Missouri. Das sollte für gewöhnlich nicht ausreichen, um ihn schn jetzt mit einem langfristigen Vertrag auszustatten, schließlich weiß man nicht, ob er diese Leistung zu wiederholen im Stande ist. Also jetzt den Franchise Tag anwenden, gucken welche Performance er zeigt und dann kann man ihn immer noch mit einem hochotierten Vertrag ausstatten, sofern man den Gehaltsspielraum dann zur Verfügung hat.

Indianapolis Colts

Selbes Thema wie bei Lawrence, selbe unrealistische Chancen für die Colts auf eine Verpflichtung von Dee Ford. Wir können uns hier nur wiederholen: Indy braucht endlich fähige Passrusher, die in Sachen Druck auf den gegnerischen Quarterback auch was bewirken können. Ford kann das und am Geld wird es bekanntlich auch nicht scheitern, was ihn im Falle der Free Agency in eine gute Verhandlungsposition bringen würde. Ansonsten spricht für die Colts deren GM Chris Ballard, der vorher in Missouri u.a. auch für den Draft des Outside Linebackers verantwortlich war.

Seattle Seahawks

Ähnlich unwahrscheinlich ist auch dieses Szenario. Ford würde unserer Meinung zwar sehr gut nach Seattle passen, allerdings würden sich die Verantworlichen der Seahawks wohl nur dann mit ihm beschäftigen, wenn gleichzeitig etwas beim Versuch Frank Clark zu halten, scheitert. Möglich ist alles, allerdings muss man aufgrund der bei den Chiefs genannten Fragezeichen hinter einer konstant starken Performance, besonders in einer neuen Defense aufpassen, dass man das Gehalt dann nicht überreizt, um ihn zu verpflichten.

OT JaWuan James

Unspektakulär trifft es wohl am Besten, weshalb der Name JaWuan James auch kaum in vieler Munde ist. Doch so negativ sich das nun anhört, ist es gar nicht gemeint. Der ehemalige First Round Pick spielt seit seinem Ligaeintritt absolut solide und verlässlich, wonach viele Teams auf der Position suchen. Sicher noch einige weitere als nachfolgend beschrieben, sodass eine Prognose umso schwerer fällt.

Houston Texans

Seht ihr irgendwo auf der Straße zufällig einen O-Liner euren Weg kreuzen, bringt ihn direkt mit den Texans in Verbindung. Denn egal wo, gebrauchen können sie diesen nach einer negativen Rekordsaison sicherlich. Besonders aber wird man einen Mann vie Jawuan James mit Kusshand in Texas begrüßen. Kendall Lamm und Martinas Rankin haben zusammen alleine 64 Pressures auf Quarterback Deshaun Watson zugelassen, bei dem es schon einer Sensation glich, dass er nach der Kreuzbandverletzung und ohne Offensive Line auch ohne nennenswerte Malessen durch die Spielzeit kam. Da wird man sich aber nicht immer drauf verlassen können, sodass jegliche Hilfe benötigt wird.

Miami Dolphins

Die Fins selbst sind für uns auch noch nicht aus dem Rennen um eine Vertragsverlängerung. Der Tag erscheint dagegen zu hoch zu sein. Nichtsdestotrotz ist die Tackle Position immens wichtig im Pass- und Laufspiel. Was hilft der beste Quarterback, wenn er keinen Schutz bekommt oder ein Top-Runningback, wenn niemand für in blockt? Die Colts haben die Wichtigkeit der O-Line letzte Saison eindrucksvoll bewiesen. Und auch wenn die Dolphins scheinbar auf eine Übergangssaison zusteuern, tun sie gut daran einen so konstanten und noch jungen O-Liner zu halten. Denn mal abgesehen von den beiden Tackles haben sie schon genügend Lücken im Rest der Line.

Carolina Panthers

Das mag hier als dritte Möglichkeit vielleicht etwas überraschend kommen, aber auch die Panthers könnten Unterstützung gebrauchen und erscheinen uns als guter Fit. Die Offensive Line war in der vergangenen Saison zwar überraschend gut und wenn man die Umstände mit den Verletzungen bedenkt sogar sehr gut. Doch genau da liegt das Problem. Aufgrund der Verletzungsanfälligkeit der Linemen und auch von Quarterback Cam Newton muss man hier nachlegen, denn gleich bei drei der fünf Starter läuft der Vertrag aus. Darunter mit Daryl Williams der RT. Ein James käme da gerade recht, kann man ihn direkt als Williams-Ersatz starten lassen, denn die Devise muss ganz klar sein Newton den bestmöglichen Schutz zu bieten.

DT Grady Jarrett

Kommen wir zu einem Spieler, dessen Namen einige sicherlich überhaupt nicht kennen. Ohne übertreiben zu wollen, halten wir das für einen Skandal, denn Grady Jarrett ist einer der besten seines Fachs, nur leider als DT bei zuletzt schwächeren Falcons eben auch zu unrecht völlig underrated und wenig im Fokus medialer Aufmerksamkeit. Ob die Falcons ihn halten können, fraglich.

Cleveland Browns

Entsprechend werden die Cleveland Browns einen aggressiven Schritt machen, diesen vielseitig einsetzbaren Defensive Tackle zu verpflichten. Den nötigen Spielraum dafür haben sie und sportlich würde er die „D“ mit seiner Kontrolle über die Line of Scrimmage, dem Interior Pressure und der Fähigkeit mehrere Blocker zu beschäftigen, ein weiteres Level nach oben bringen. Steve Wilks hat als neuer DC zu Panthers Zeiten Jarrett oft genug beobachten können und er wird mit dem vorhandenen Geld auf eine Verpflichtung des 25-jährigen drängen. Zusammen mit Larry Ogunjobi wäre das eine unfassbar talentierte Interior D-Line in Ohio.

Dallas Cowboys

Neben den Browns können wir uns Jarrett auch im Jersey der Dallas Cowboys gut vorstellen, unabhängig davon, ob Demarcus Lawrence gehalten wird, oder nicht. Denn wer aller Voraussicht nach nicht in Dallas bleibt, ist DT David Irving nach einer weiteren Saison ohne großartig Spielzeit. Hier braucht man zum einen Ersatz und zum anderen auch ein Upgrade auf dieser Position. Jarrett würde dieses in aller Form mitbringen und die Front-7 als vorangehender D-Liner noch gefährlicher machen, als das mit Lawrence, Smith, Lee und Vander Esch ohnehin schon der Fall ist.

Atlanta Falcons

Fehlt noch das Team, bei dem der Mann der Clemson University aktuell noch unter Vertrag steht. Grady kommt aus Georgia und eigentlich darf man ihn aus Falcons Sicht nicht die Free Agency testen lassen. Zu wichtig ist er an vorderster Front, als das man einen so jungen und zukunftsträchtigen Spieler einfach ziehen lässt, zumal das noch eine weitere von bereits einigen Lücke aufreißen würde. Das Problem bei der Sache ist der wenig verfügbare Gehaltsspielraum Atlantas, sodass man sich trotz bereits einiger Entlassungen von verdienten Spielern diesen Luxus kaum leisten kann. Dennoch halten wir den Franchise Tag hier für möglich und auch sinnvoll, wenn es nur irgendwie geht.

S Earl Thomas

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass der unzufriedene Earl Thomas die Seattle Seahawks verlassen wird. Bleibt die Frage, wohin es ihn zieht. Grundsätzlich kann man sich ihn in fast allen Defenses vorstellen. Eine Franchise ist dabei seit langem im Gespäch, aber auch andere dürfen sich sicher noch Hoffnungen machen.

Dallas Cowboys

Das Team von dem wir reden sind natürlich die Dallas Cowboys. Der gebürtige Texaner liebäugelt schon lange öffentlich damit das Jersey von Americas Team überzustreifen und hat einst in Diensten der Seahawks bei einem kurzen Ausflug in den Lockerroom der Cowboys um eine Verpflichtung gebeten. Auch sportlich würde es für die Cowboys Sinn ergeben, die in der Secondary einen Leader und selbstverständlich auch die Qualität gut gebrauchen können.

Kansas City Chiefs

Das gilt ebenso für die Franchise aus Missouri, die aber im Gegensatz zu den Cowboys wohl deutlich näher an einem Super Bowl Triumpf steht. Produziert die Offense so weiter, ist man im Endeffekt „nur“ eine bessere Defense davon entfernt den Titel an Land zu ziehen. So in der Theorie und auch in der Praxis sollte sich Earl Thomas in Kansas City an der Seite vom zweiten Top-Safety Eric Berry äußerst wohl fühlen und ein kongeniales Duo bilden.

Green Bay Packers

Die Packers sind trotz ihrer zuletzt schwachen und enttäuschenden Spielzeiten weiter ein attraktives Ziel für NFL Profis. Mit ihrer jungen Secondary und nach dem Trade von Ha Ha Clinton-Dix käme ihnen ein Mann wie Earl Thomas mehr als gelegen. Er bringt die nötige Qualität auf einer ganz wichtigen Position und auch die Ehrfahrung und Führungskraft, um die jungen Cornerbacks neben ihm zu leiten.

RB Le'Veon Bell

Endlich ist er frei. Die Steelers werden ihren Runningback, der das ganze zurückliegende Jahr aufgrund seines Streiks nicht gespielt hat, verständlicherweise nicht ein drittes Mal taggen. Bell selbst hat immer öffentlich mit einem Engagement bei den Colts geliebäugelt, das können wir uns aber unter GM Chris Ballard und dem aktuellen Runningback-Corps in Indy trotz vorhandenem Geld nicht vorstellen. Dafür aber diese Teams:

New York Jets

Neben den Colts waren auch die Jets immer im Gespräch. Sportlich sicherlich noch auf einem anderen Level mit weniger Potential für die nahe Zukunft, dafür wird eine Stadt wie New York aber sicher nicht abschreckend wirken. Zumal die Jets den zweitmeisten Gehaltsspielraum zur Verfügung haben, um Bell endlich das zu geben, was er seit Jahren fordert: einen langfristigen, hochdotierten Vertrag. Dazu braucht die Gang Green auch für Sam Darnold einen erfahrenen und guten Runningback, der ihn im Passspiel entlastet. Da wäre Bell als Top-Runner und Receiver die perfekte Lösung.

Baltimore Ravens

Bell in der selben Division wie zuvor würde natürlich schöne Storylines gegen die Steelers bieten und die ohnehin schon große Rivalität weiter anfachen. Aber auch sportlich macht die Verpflichtung für die Ravens Sinn, schließlich werden sie mit Lamar Jackson auf eine flexible, run-heavy Offense mit viel Play-Action setzen, wo ein Workhorse wie Bell gut reinpasst. Zumal man mit Gus Edwards auch einen fähigen Ersatz hat, der dem Star die nötigen Pausen verschafft, die er in Pittsburgh mal abgesehen von vergangener Saison nie hatte. Mit seiner Stärke als Receiver könnte er Jackson auch im Passspiel extrem helfen.

Oakland Raiders

Als Nr. 3 haben wir die Oakland Raiders als potentiellen Landingspot für den gerade erst 27 Jahre gewordenen Mann aus Ohio auserkoren. Für diese gilt dasselbe wie für New York: Schwaches Runninggame, viel Geld, kein Contender aber eine „attraktive“ Gegend, ob in Oakland oder später Vegas. Die Verträge der zusammen 62 Jahre alten Doug Martin und Marshawn Lynch laufen beide aus, sodass ein neuer Top-RB her muss, der die Offense auch über den Boden wieder auf Vordermann bringt und Derek Carr eine weitere Option bietet. Vielleicht lockt Bell dann auch noch Antonio Brown mit in die Bay und bald nach Las Vegas.

DE Frank Clark

Über die letzten Jahre im Schatten von Leuten wie Michael Bennett und Cliff Avril gestanden, wusste Frank Clark sich schon da zunehmend zu einem Star zu entwickeln. Jetzt, wo er freie Bahn in Seattle hat, konnte er das bestätigen und gehört gehalten.

Seattle Seahawks

Wenn es über einen langfristigen Vertrag dieses Jahr noch nicht sein soll oder klappt, heißt das Zauberwort Tag, Franchise Tag. Nach 9 und 10 Sacks in den Vorjahren konnte er sich dieses Saison auf 13 steigern, ist das Herzstück der D-Line und hat bewiesen, dass er in den kommenden Jahren ein ganz wichtiger Teil der Seahawks Defense sein sollte. Mit 25 Jahren ist er gerade mal an der unteren Grenze des besten Footballalters, sodass es für die Verantwortlichen eigentlich verboten sein sollte, ihn ziehen zu lassen.

Cleveland Browns

Allerdings hat man auch in der NFL schon Pferde kotzen sehen, sodass möglicherweise die Browns profitieren könnten, wenn man sich in Seattle uneins ist. Für die wäre das sicherlich eine Art Traumszenario, kann man einen jungen Frank Clark mit einem noch jüngeren Myles Garrett „paaren“ und hat dazwischen mit einem wiederum jüngeren Larry Ogunjobi einen Tackle, der sich letzte Saison richtig gemacht hat und auch aus der Interior Druck erzeugen kann. Mit solch einer D-Line könnte man in den kommenden Jahren sicher die meisten O-Lines dominieren. Geld ist übrigens überhaupt kein Thema in Ohio.

Philadelphia Eagles

Bleiben noch die Philadelphia Eagles, die sich darauf einstellen müssen Brandon Graham zu ersetzen. Das mit einem fünf Jahre jüngeren Athleten zu tun, der schon jetzt zumindest sack-technisch stärker als der erfahrene Graham ist und voraussichtlich noch einiges mehr im Tank hat, würde DC Jim Schwartz sicher freuen. Zusammen mit Derek Barnett als zweiten End, sowie Fletcher Cox als einer der zwei Tackles dazwischen, wäre ein Weggang von Graham mindestens kompensiert. Und für Clark würde es hier nun anders rum laufen: Michael Bennett darf sich dann hinter ihm anstellen.

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DE Demarcus Lawrence

Es sieht im Moment nicht gut aus zwischen den Cowboys und ihrem Top-Passrusher Demarcus Lawrence, denn dieser droht einen zweiten Franchise Tag infolge nicht zu unterschreiben. Entsprechend scharren einige andere Teams bereits mit den Hufen, die Cowboys sind für uns aber dennoch in der Pole Position.

Dallas Cowboys

Es wäre trotz der aktuellen Schwierigkeiten sich zu einigen eine Überraschung, wenn die Cowboys einen Premium-Passrusher erlauben würden den Markt auszuloten. Das passiert extrem selten und wir glauben auch hier, dass sich Dallas noch zu einem akzeptablen, mehrjährigen und hochdotierten Vertrag durchringen wird, notfalls sogar den Tag erneut gebraucht, um mehr Zeit für weitere Verhandlungen zu bekommen und im schlimmsten Fall sogar einen Streik riskiert. Sportlich wird Lawrence definitiv gebraucht und auch er selbst scheint eigentlich bleiben zu wollen.

Indianapolis Colts

Die Colts sind auf dem besten Weg wieder ein Contender zu werden, haben den meisten Cap Space verfügbar und brauchen dringend einen fähigen Edge Rusher. Es wäre für beide Seiten wohl ein perfekter Fit. Mit ihrer ausgeprägten Zone Coverage hinter einem 4-Man-Rush brauchen sie unbedingt mehr Passrusher und da käme der beste aus der Free Agency gerade recht. In einer guten Draftklasse für Edge Defender könnte man gleich noch einen kongenialen Partner hinzufügen oder aber den Need zunächst abhaken und weitere Lücken adressieren.

San Francisco 49ers

Ähnlich gut sähe die Zusammenarbeit wohl auch zwischen den 49ers und Lawrence aus. Dass auch diese dringend Passrusher benötigen, ist allen bekannt. Der 26-jährige würde auf der linken DE-Seite starten, was den Coaches ermöglicht Solomon Thomas auf die rechte Seite oder nach innen zu stellen. Mit einer Entlassung von Arik Armstead, ehrlicherweise der zweitgefährlichste Passrusher im letzten Jahr, könnte man aber wieder $9 Mio. an Cap Space einsparen und hätte für den Draft auch die Möglichkeit runterzutraden, um mehr Picks zu sammeln.

QB Nick Foles

Wenn man es genau nimmt, ist Nick Foles aktuell noch gar kein Free Agent. Er plant zwar den Eagles $2 Mio. zu zahlen, um sich von der Vertragsoption freizukaufen, dennoch könnten diese ihn noch mit dem Franchise Tag belegen…, um ihn dann ggf. zu traden? Man weiß es nicht, wir gehen aber mal davon aus, dass St. Nick kommende Saison nicht mehr in der Stadt der brüderlichen Liebe spielt. Nur wo dann?

Jacksonville Jaguars

Gut, sonderlich kreativ ist dieser Tipp nicht gerade, denn das ist im Endeffekt das Offensichtliche. Die Jaguars sind mit ihrem Roster im Win-Now Modus und die meisten denken, dass sie nur einen fähigen Quarterback entfernt sind, das auch zu tun. Immerhin, die Erkenntnis, dass das mit Blake Bortles under Center nicht funktionieren wird, sollte nun auch beim Front Office gereift sein. Ein Rookie auf der Position ist natürlich eine kostengünstige Option, aber die Chance ist dabei groß, dass dieser Zeit braucht, die man kaum hat. Deshalb ist Foles als bestverfügbarer Veteran quasi ein No-Brainer, zumal John DeFilippo als Ex-Eagles QB Coach nun der OC in Nordflorida ist. Wenn da allerdings nicht die Cap-Problematik wäre. Die Jags haben keinen Gehaltsspielraum und werden für eine Verpflichtung, anders als wir, kreativ werden müssen.

Miami Dolphins

Wo wir schon beim Thema Geld sind, viel besser sieht das auch bei den Dolphins nicht aus, wobei da schon mehr Spielraum vorhanden ist. Zum Beispiel in dem man $13 Mio. durch einen Rausschmiss von QB Ryan Tannehill spart; und das trotz weiteren $13 Mio dead money. Doch brauchen bzw. wollen die Fins überhaupt einen neuen Signal-Caller? Auszuschließen ist es nach sechs Jahren unter Tannehill, vielen Verletzungen und einem 42-46 Record definitiv nicht. Klar könnte man sich auch noch mehr gedulden und komplett auf die Jugend setzen. Doch an Position 13 sind die beiden fähigsten Quarterbacks relativ sicher schon weg und zum Hochtraden, wie es die Eagles einst von 13 über 8 auf 2 machten, um Carson Wentz zu ziehen, hat man aber eigentlich zu viele Lücken im Kader. Mit Foles hätte man das Thema zumindest schonmal abgehakt.

Washington Redskins

Vielleicht bleibt der 30-jährige aber auch in der NFC East und zwar knapp 150 Meilen weiter südwestlich. Dort befindet sich die Hauptstadt der Staaten und in dieser hat man nach der leider sehr schweren Verletzung von Starter Alex Smith, bei dem man nach einer Infektion im Bein nichtmal weiß ob er nochmal in seiner Karriere auflaufen kann, für kommende Spielzeit keinen fähigen Spielmacher. Ein sich in der Division auskennender Nick Foles wäre sicher nicht verkehrt, denn nach einem starken 6-3 Start und mit weniger Verletzungspech könnten die Redskins ein Playoffkandidat für 2019 sein. Um auf einen Rookie zu setzen, ist der 15. Pick genau wie bei Miami eigentlich zu spät.

OLB Jadeveon Clowney

Kommen wir zu dem nächsten Passrusher aus Texans, bei dem die Situation durchaus ähnlich einzuschätzen ist, mit dem Unterschied, dass er bisher noch nicht mit dem Franchise Tag belegt wurde. Entsprechend sollte die Ausgangslage für die Texans ganz gut sein.

Houston Texans

So sind sie auch unsere Favoriten auf einen Verbleib ihres ehemaligen First Overall Picks, der ein bisschen brauchte, bis er in der NFL angekommen war. Seit dem hat er sich aber zu einem zentralen Puzzleteil in der Defense der Texans entwickelt und bietet den Coaches die Möglichkeit als OLB oder DE auflaufen zu können. Entsprechend rechnen wir mit dem Franchise Tag, damit man auf der Gegenseite zu J.J. Watt auch weiter ein brandgefährliches Passrusher-Duo in Houston sein Eigen nennen kann. Auch wenn es nach Clowney selbst geht, bleibt er seine ganze Karriere in Houston.

Oakland Raiders

Sollte es aber wiedererwartend anders kommen, sollte man die Oakland Raiders auf dem Zettel haben. Bei denen weiß man zwar überhaupt nicht, wie HC Jon Gruden einzuschätzen ist und auch Neu-GM und Draftguru Mike Mayock ist schwer zu durchschauen, Clowney sollte aber ein Typ sein, den beide mögen und der ins Team passt. Gruden wurde nach dem Trade von Kahlil Mack ja nicht müde sich über seinen nicht vorhandenen Passrush zu beschweren, also muss er auch was tun, das zu ändern. Clowney wäre der erste Schritt und drei Picks in der ersten Runde einer starken Draftklasse für Edge Player hat man ja auch noch verfügbar.

New York Jets

Sollte es nicht zu einem Tag-Move oder einer Einigung mit den Texans kommen, wären die Jets sicher ebenfalls hellhörig. Diese sind in der Offseason auch auf der Suche nach jeglicher Form von Hilfe für ihren schwachen Passrush. Clowney ist jung, flexibel einsetzbar und kann im Big Apple aus dem Schatten vom großen J.J. Watt treten, quasi der alleinige Star und auch Leader einer stark verbesserungswürdigen Verteidigung werden. Und dazu: die Jets haben Geld…, viel Geld!