2019 Power Ranking - Week 10

13.11.2019, 08:53 Uhr J.B. Power Rankings

Man, was war da eigentlich diesen Spieltag los? So viele teils krasse Überraschungen in einer Woche!? Das erlebt man auch in der unberechenbaren NFL nicht so häufig in der Form. Leider macht das die Erstellung des Power Rankings noch schwieriger als es ohnehin schon ist. Aber dafür sind wir mit dem Ergebnis sogar noch einigermaßen zufrieden.

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Ja, wir haben zwar kein perfektes Team mehr, dennoch bleiben die 49ers am Platz an der Sonne. Es war ein fazinierendes Monday Night Game beider Teams und der ärgste Verfolger hat ja auch ordentlich federn lassen. So hat sich die Möglichkeit für ein ganz neues Team da vorne ergeben, auf den Silberrang vorzurücken. Die Ravens gewinnen im Moment nicht nur, sie zerstören schwache Gegner auch noch und stehen jetzt verdient vor den pausierenden Patriots, die sie vor zwei Wochen geschlagen hatten. Starke Seahawks und Vikings klopfen ans Treppchen an, während die Saints mit einer krachenden Niederlage gegen ein Kellerkind auch in unserem Ranking erstmal krachend vier Plätze einbüßen. Das tun auch die Chiefs, obwohl sie das Spiel gegen die Titans eigentlich nie hätten verlieren dürfen. Ihr Absturz hängt aber auch mit den Ergebnissen der anderen Teams und der Texans Bye-Week zusammen. Die Top10 schließen die ebenfalls spielfreien Eagles ab, die von der Cowboys-Niederlage profitieren.

Weiter Spaß machen uns die Raiders, die dieses Mal defensiv besser, dafür aber ausnahmsweise offensiv nicht ganz so gut wie in den Vorwochen aussahen. Gewinnen tun sie aber trotzdem. Das gilt dank der aktuell besten Defense der Liga auch für die Steelers, die, man glaube es kaum, in einer schwächeren AFC Stand jetzt in den Playoffs wären. Immer besser werden auch die Titans unter Ryan Tannehill, sodass sie die größte Gewinner des Spieltags sind, aber noch knapp hinter den Bills bleiben, die ggf. ihr wahres Gesicht gegen die Browns gezeigt haben? Das schwächelnde und mittlerweise verletzungsgeplagte Trio aus Rams, Lions und Colts - zwei davon ohne Starting-QB und mindestens je einem guten Skill-Player, der dritte ohne O-Liner - gehen nahezu im Gleichschritt in die zweite Hälfte des Rankings, wobei wir die Colts nach dem Auftritt gegen Miami in unseren Augen noch nett behandeln, was daran liegt, dass Brissett Sonntag wieder spielen soll. Detroit sitzt Chicago im Nacken, das endlich mal wieder gewinnen konnten. Da es gegen Stafford-lose Lions aber auch viel Krampf war, belassen wir die Bears noch hinter dem Rivalen.

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Nach der Niederlage gegen die Bucs fallen die Cardinals wieder etwas ab und führen die schwächsten zehn Teams an, bleiben aber vor dem Team, das sie geschlagen hat. Denn eigentlich waren Murray und Co. nicht schlechter als Tampa und hätten auch gewinnen können, wenn nicht müssen. Während Falcons und besonders die Dolphins überraschend steigen, haben wir die oben geschilderte Situation sogar noch ein drittes Mal. Die Jets gewinnen das New Yorker Duell, bleiben aber einen Platz hinter den Giants. Letztere sind dennoch der große Verlierer unter den Flop-Teams, der erschreckend schwache Jets Auftritt aus der bzw. den Vorwochen wirkt hier aber noch nach. Neues Schlusslicht ist jetzt auch das einzige Team, dass noch keinen einzigen Sieg bejubeln konnte und wenn man ehrlich ist in neun Spielen erst eine einzige Halbzeit passablen Football gespielt hat. Cincinnati ist auch mit Ryan Finley auf dem besten Weg für den First Pick, hat aber auch noch zwei schwache Gegner in den Jets und Dolphins, sowie zweimal die Browns vor der Brust.