Atlanta Falcons @ New Orleans Saints - 45:32

24.10.2016, 06:43 Uhr J.B. Reviews

Es bleibt dabei, auf der Habenseite der Saints steht nach drei Spieltagen weiterhin die 0 bei den Siegen. Denn auch gegen den Divisionrivalen aus Atlanta zogen die Mannen von HC Sean Payton den Kürzeren. Es war dabei die erwartete Offensivschlacht mit dem besseren Ende für die Falcons. In Sachen Yards und Touchdowns gewann Saints QB Drew Brees (376 Yds, 3 TD’s) das Duell zwar gegen seinen Gegenüber Matt Ryan (240 Yds, 2 TD’s). Ersterer warf Anfang des letztens Viertels aber eine folgenschwere Interception in der RedZone, die Falcons Rookie-OLB Deion Jones 90 Yards zum Touchdown in die Endzone der Saints zurücktrug. Das war der Genickbruch New Orleans, das die 20 Punkte Rückstand mit noch 13 Minuten auf der Uhr nicht mehr aufholen konnten.

Interessanterweise und zum Entsetzen aller Fantasy Owner spielten auf beiden Seiten die beiden Top-WR keine Rolle. Falcons Julio Jones fing genau einen Ball für 16 Yards. Für WR Brandin Cooks auf der anderen Seite waren es zwei für 13 Yards.

Wer sorgte also für die offensiven Plays bei diesem Spektakel? Nun, bei den Saints war TE Coby Fleener der Go-to-Guy von Drew Brees mit knapp über 100 Yards und einem Score. Weitaus überragender aber die Stats der beiden Falcons Key-Player. Die RB’s Devonta Freeman und Tevin Coleman waren zu keinem Zeitpunkt von der erneut schwachen Saints Defense unter Kontrolle zu bringen. Und das sowohl im Lauf-, wie auch im Passspiel. Denn beide führen den Statistikbogen ihres Teams bei Rushing und Receiving Yards an. Freeman war dabei der fleißige Yard-Sammler. Bei nur 14 Versuchen erreichte er 152. Dazu noch 55 Yards durch die Luft und einen Touchdown. Coleman war dafür eher für die Scores verantwortlich. Er überzeugte mit 89 Total Yards und ganzen drei Touchdowns.

Was bleibt also schlussendlich von diesem Spiel? Für die Falcons die Tatsache mit zwei Siegen an der Spitze der NFC South zu thronen und das Wissen, auch „ohne“ Julio Jones eine starke Offense zu haben. Allerdings verletzte sich Second-WR Mohamed Sanu an der Schulter und kehrte nicht auf den Turf zurück. Bei den Saints die Erkenntnis, wie wichtig es ist, Fehler z.B. in Form von dem Pick-6 zu vermeiden, wenn man das Feld auch mal als Sieger verlassen will. Dass die Defense dafür deutlich besser werden muss, ist nicht erst seit vergangener Nacht bekannt. Immerhin erfreulich für NO, dass Rookie-Kicker Will Lutz in der Lage ist auch aus 57 Yards ein Field Goal zu erzielen und aus deutscher Sicht, dass DE Kasim Edebali zum Einsatz kam. Er konnte aber leider nur einen Tackle für sich verbuchen.

Player of the Game: RB Devonta Freeman - Atlanta Falcons