Green Bay Packers @ Washington Redskins - 24:42

27.11.2016, 09:44 Uhr J.B. Reviews

In einem von den Quarterbacks dominierten Spiel gewann am Ende das Team, welches weniger Fehler machte, dem mehr Big Plays in der Verteidigung gelangen und das auch ein Laufspiel mitgebracht hatte.

Vor allem RB Robert Kelley fand immer wieder Löcher durch die er zu langen Läufen durchbrach. Da Green Bay damit immer rechnen musste, taten sich Räume in der Secondary auf, die der hervorragend spielende QB Kirk Cousins immer wieder fand und dabei beileibe nicht nur auf seinen First Read angewiesen war. Was Pässe zu insgesamt sieben verschiedenen Receivern beweisen.

Aber auch QB Aaron Rodgers zeigte was er kann und warum er einer der besten der Liga ist. Egal ob am Facemask gezogen oder aus dem Lauf gegen die eigene Laufrichtung, die Bälle kamen an und konnten von den Receivern zu insgesammt 351 Yards und drei TD verarbeitet werden.

Aber wie schon gesagt: das Laufspiel der Packers war nicht existent. Ganze 84 Yards schaffte das ganze Team in diesem Spiel, mit Rodgers als führendem Läufer für 33 Yards. So gewinnt man keine Spiele. Vor allem nicht, wenn der Gegner einen Spieler wie CB Josh Norman in seinen Reihen hat, der im vierten Quarter seine sieben Sinne zusammen hatte und den Ball während eines Drives, der die Packers auf drei Punkte hätte ran bringen können, frei schlägt. Für Green Bay kann man nur hoffen, dass der diese Woche verpflichtete RB Christine Michael einschlägt, obwohl es dafür schon fast zu spät sein könnte. Die Redskins hingegen kämpfen in einer Division, in der das schlechteste Team einen ausgeglichenen Record hat, um einen Wild Card Platz.

Player of the Game: RB Robert Kelley - Washington Redskins: 24 Car | 137 Yds | 3 TD