New England Patriots @ Pittsburgh Steelers - 27:16

27.11.2016, 06:35 Uhr J.B. Reviews

Typisch, Tommy! Brady dominierte die Steelers Defense und war mal wieder der beste Spieler auf dem Platz. Die Statistik liest sich zwar etwas weniger dominierend (222 Yards, 2 TD), aber wer das Spiel gesehen hat, weiß warum New England seit über zehn Jahren kein Problem auf der wichtigsten Position des Spiels hat. So, genug gesabbert, zum Rest des Spiels:

Die Steelers waren nicht so chancenlos, wie das Ergebnis vielleicht ausdrückt. QB Landry Jones machte seine Sache als „Big Ben“-Ersatz mehr als anständig, aber es hat schon seinen Grund, warum er nur der Backup ist. Die Steelers brauchen sich allerdings keine Sorgen zu machen. Gegen weniger starke Gegner ist Jones ein mehr als brauchbarer Ersatz bis Roethlisberger wieder fit ist. Auch der Rest des Teams lieferte eigentlich eine starke Leistung, WR Antonio Brown fing sieben Bälle für 106 Yards, RB LeVeon Bell holte sich erneut über 100 Yards from Scrimmage und WR Darrius Heyward-Bey fing einen Touchdown. Keine schlechte Leistung also, aber eben nicht genug, denn die Defense war nicht in der Lage, mit der Offense der Patriots mitzuhalten. RB LeGarrette Blount lief für 127 Yards und zwei Touchdowns, TE Rob Gronkowski schnappte sich vier Bälle für 93 Yards und Brady war, wie eben erwähnt, fehlerfrei. Pittsburgh konnte seine Drives im Gegensatz dazu einfach nicht zu Ende bringen und musste sich mit Field Goals zufrieden geben. Das reicht dann nicht, wenn der Gegner Touchdowns erzielt. Klingt nach einer Phrase, ist aber nunmal einfach so.

Aber auch die Patriots sind natürlich nicht ohne Fehl und Tadel. Der Defense gelang nicht ein einziger Sack und die Tatsache, dass Landry Jones beinahe für 300 Yards warf, dürfte auch nicht gerade für Freudensprünge bei einem Coach sorgen, der nur ca. viermal im Jahr die Mundwinkel um einen Millimeter hebt.

Player of the Game: QB Tom Brady - New England Patriots: 19/26 | 222 Yds | 2 TD | 5 Car | 13 Yds