Pittsburgh Steelers @ Buffalo Bills - 27:20

12.12.2016, 06:39 Uhr J.B. Reviews

Wenn man über die Statistik dieses Spiels schaut wird man zunächst denken es passierte „nur“ LeVeon Bell und sonst nicht viel. Aber das stimmt so nicht. Zwar dominierte der RB der Pittsburgh Steelers diese Partie, aber es gibt noch mehr zu berichten.

So zum Beispiel von den drei Interceptions von QB Ben Roethlisberger. Die erste passierte auch gleich im ersten Drive und da hätte man sich schon sorgen um die Steelers machen können, aber die Bills schafften es nicht aus dem Fehler Kapital zu schlagen und so bekam Pittsburgh beim Stand von 0:0 den Ball zurück. Und diesmal marschierten sie, unter anderem mit einem tollen 40 Yard Pass im Schnee von Western New York. Es folgte der erste Touchdown von Bell, der auch den zweiten am Ende des nächsten Drives fabrizierte und immer mal wieder lange Runs einstreute. Der Mann war von der fünftschlechtesten Laufverteidigung der Liga zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle zu bringen. Da halfen auch die zweite „Big Ben“ Interceptions in der ersten Halbzeit und der darauf folgende Touchdown durch WR Sammy Watkins nicht.

Der nächste Spieler mit Ball in einer Endzone war natürlich wieder LeVeon Bell nach einem schönen langen Drive. 21:7 Steelers im dritten Viertel. Hier hätte das Spiel schon fast entschieden sein können, da die Steelers auch danach wieder marschierten und sich unaufhaltsam Richtung Endzone bewegten. Dieses mal sollte es durch die Luft gehen und Big Ben ließ das Ei Richtung TE Jesse James fliegen. Aber LB Zach Brown hatte aufgepasst und fing den Ball zur dritten Interception des Tages ab. Ah Momentum swing, Aufholjagd... All das lag in der Luft. Es dauerte aber nur ein paar Sekunden bis Bills QB Tyrod Taylor den Ball mit einem schönen Schleifchen versah und CB Artie Burns ein netttes, vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machte. Interception Buffalo. Aufholjagd abgesagt.

Auch wenn das eigentlich beste Rushing-Team der Liga noch einen Touchdown durch RB LeSean McCoy schaffte, ließen die Steelers nichts mehr anbrennen und bewahrten sich weiterhin die Chancen auf die Playoffs, die für die Bills nun vorbei ist.

Player of the Game: LeVeon Bell - Pittsburgh Steelers: 38 Car| 236 Yds | 3 TD | 4 Rec | 62 Yds