Pittsburgh Steelers @ Philadelphia Eagles - 3:34

24.10.2016, 06:42 Uhr J.B. Reviews

Dass die Eagles Potential haben, war vielen schon von vornherein klar, dass sie es so schnell umsetzten nicht. Philly war den Steelers in allen drei Phasen des Spiels haushoch überlegen und so wurden die Jungs um „Big Ben“ mit 34-3 zerlegt. Dabei nahm das effiziente Screen Game der Eagles die Steelers Defense auseinander und ersetzte das zuvor schwache Laufspiel, das der nötige Push der O-Line fehlte. Vor allem RB Darren Sproles, der mit diesem Spiel in die Top10 der „All Time Scrimmage Yards“ vorstoß, brillierte. Und auch Carson Wentz sah wieder einmal aus wie ein Veteran. Dass HC Doug Pederson variabel coachen kann, zeigte dann die zweite Halbzeit. Nachdem RB1 Ryan Mathews nur zwei Läufe für negative Yards hatte, waren es die RB‘s Kenjon Barner und Rookie Wendell Smallwood, die das Zepter übernehmen durften. Beiden gelang ein Touchdown und Smallwood lief den Ball 17-mal für starke 79 Yards. Für das Highlight sorgte aber Wentz im dritten Viertel. Er entkam großem Druck aus der Pocket, scrambelte zur Außenseite und spielte währenddessen mit starker Wurftechnik und Übersicht zum freien Darren Sproles der einen 72 Yard TD erzielte.

Von der Steelers Offense war übrigens nichts zu sehen. Man ließ zwölf Receptions zu WR Antonio Brown zu, die Steelers wurden aber immer vor der RZ gestoppt.
Im Hype um Wentz geht die Leistung von Neu-DC Jim Schwartz etwas unter. Dass die Eagles gerade in der D-Line und auf der Safety Position Talent besitzen, war schon letzte Saison klar. Nun gelang es Schwartz aber dieses Talent auch zu entfesseln. Die Zahlen: In drei Spielen ließen die Eagles zwei TD‘s und insgesamt nur 27 Punkte zu. In drei Spielen produzierten sie schon elf Turnover und das ohne einen echten Nr. 1 Corner.

Player of the Week: Rookie-QB Carson Wentz - Philadelphia Eagles