Tampa Bay Buccaneers @ Dallas Cowboys - 20:26

06.02.2017, 02:11 Uhr J.B. Reviews

Das Spiel der Woche fand im AT&T Stadium statt. Hartnäckige Bucs hielten die Partie lange Zeit offen, aber am Ende setzten sich die Cowboys durch. Auch weil die beiden Rookies wieder stark aufspielten und die Kritiker unter der Woche verstummen ließen.

Nach der schwächsten Saisonleistung in der Vorwoche war Rookie-QB Dak Prescott mit 89% Passquote höchst effizient. Besonders seine wichtigsten Anspielstationen, WR Dez Bryant, TE Jason Witten und WR Cole Beasley profitierten von der Leistungssteigerung. Neben Prescott war aber auch wieder auf seinen Mitstreiter Rookie-RB Ezekiel Elliott verlass, der erneut die Frage aufwerfen konnte, ob er vielleicht lieber OROY oder MVP werden will. Die stramme Defense der Buccaneers fand selten eine Antwort auf die 159 Yard-Performance des jungen Ohio State Absolventen. Einige Male wich er gekonnt den starken Tackleversuchen der Bucs aus. Generell hängt die Performance der Cowboys sehr von der Leistung der beiden Rookies ab.

Auf der Gegenseite machte sich Tampa Bay das Leben mit unnötigen Turnovern schwer. Zehn Punkte der Gastgeber gingen aus einem Strip-Sack und einer Interception von QB Jameis Winston hervor, der in einem richtungsweisenden Spiel noch nicht auf dem Niveau performen konnte, dass für eine Playoff Teilnahme reichen könnte.

Nach einer einseiten ersten Hälfte führte Winston sein Team aber wieder heran und brachte seine Bucs zudem mit 20:17 in Führung nach einem Touchdown auf TE Cameron Brate, aber im Schlussviertel fehlte es an Erfahrung und dem richtigen Game-Management. Ein cleveres Spiel und das Ausnutzen von Turnover sind Grundbedingungen für einen Sieg in solchen Spielen. Dass galt aber nicht für die Gäste. K Dan Bailey setzte für Dallas seine gute Saison fort und brachte die Führung mit 26:20 drei Minuten vor Ende der Partie. Es hätte so doch noch die große Party für die Gäste werden können, aber Winston und sein Team ließen diese, wie auch andere Chancen im Spiel ungenutzt. Zunächst wurde ein eigener Fumble nochmal gerettet, ehe eine Interception vom Quarterback tief aus der eigenen Hälfte heraus das Spiel endgültig entschied. CB Orlando Scandrick fing den Pass ab und versetzte den Playoff-Hoffnungen der Buccaneers einen herben Gegenschlag.

Player of the Game: Rookie-RB Ezekiel Elliott - Dallas Cowboys: 23 Car | 159 Yds | 1 TD | 3 Rec | 29 Yds